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Ankunft in Thailand – Von Jetlags, Katern und der ersten Handynummer

Mitja und ich haben es geschafft. Nach einem langen Flug, welcher ohne eine enzige Minute schlaf mit einigen Whiskey-Cola ueberbrueckt wurde, sind wir gestern um 7 Uhr in Bangkok angekommen. Recht muede ging es dann mit dem Taxi zu unserem Hotel. Da wir aufgrund des Jetlags anstatt 1 Uhr nachts in Deutschland 7 Uhr morgens in Thailand hatten und unser Koerper sich sehnlichst nach einem Bier gesehnt hatte, wurde der erste Tag in Bangkok mit einem Bier an einem recht aermlich aussehenden Kiosk eingelaeutet. Alkohol ist in Thailand allerdings nicht ganz so guenstig konnten wir feststellen, denn wir bezahlten pro Bier 1 Euro (42 Baht). Allerdings waren in dem Bier auch 640 ml.

Unser Kiosk in der Seitengasse

Das Bier hiess Chang Bier, was soviel heisst wie Elefantenbier. Unsere erste Thailaendische Vokabel war demnach “ELEFANT”.

Maechtig stolz ueber die erlernte Vokabel vielen uns leider auch schon fast die Augen zu. Hier sitzt Reisepartner Mitja neben unserem Kiosk.

Noble Sitzplaetze neben dem Kiosk

Mittlerweile waren es auch schon 10 Uhr Ortszeit und wir entschieden uns, dass Zimmer naeher zu betrachten sowie einen 2 stuendigen Mittagsschlaf zu bewaeltigen, damit wir uns mal an die neuen Zeiten anpassen koennen. Tja…

aus den 2 Stunden wurden natuerlich 6 und gegen 16/17 Uhr wurde der erste richtige Tag in Bangkok angegangen. Auf gings in die Kaosan Road, wo einst Leonardo Di Caprio in “The Beach” umherstreifte und deshalb mittlerweile die Bekannteste Str. in Bangkok ist. Da gibts einfach alles! Gestartet sind wir dann mit einem grossen Essensteller fuer 1,50 Euro, welcher Hahnchenfleich, Fruehlingsrollen und Nudeln mit scharfem Chili beinhaltete. Zu Beginn noch froehlich beeindruckt von der Atmosphaere die in Bangkok herrscht, mussten wir schnell feststellen, das die Kaosan Road ein Alptraum fuer stressfreien Urlaub ist. Jeder Haendler quatscht einen an und will irgendwas andrehen oder einen in ein Cafe, etc. locken. Nach qualvollen 20 Minuten und nervigen “No No NO NO NO NO NOOOO”, kamen wir endlich ans Ende der Str., sahen uns kurz an und sind schnellstmoeglichst unter staendigem Abwimmeln von Taxi und Tuk-Tuk/Fahreren wieder zurueck ins Hotel gelaufen um die Ruhe zu geniessen.

Im Hotel angekommen ging es zum Relaxen mit einem Kartenspiel auf die Dachterasse. Leider hatten wir Appetit auf Coctails… Zu unserm erleuchtern wurden uns die Coctails auch baldigst gebracht. Ich bezahlte die erste Runde, welche 240 Baht fuer 2 Coctails (6 Euro) kostete, gab 300 Baht und sagte “50 back please”. Leider verstehen Thais kaum Englisch… der Bedienstet bedankte sich artig mit “saenk yuh” und weg war er mit den 300 Baht.

Mhm, erstes Missverstaendis…

Mitja hochkonzentriert beim Siewe-Stroem (Mitjas Blog)

Aber wie das “Leider” schon ausdrueckte, wurde aus dem einen Coctail noch ein zweites (ohne Trinkgeld…) und danach wurde aus keinem Bier noch 4 Bier fuer jeden.

Wer uns kennt der weiss… es muss noch losgehen…

Naja, jedenfalls wurde der naechste Tag dann auch verschlafen. Heute sind wir um 15:30 aufgewacht, uns plagen unterschiedliche Kater von dem ganzen gepunschten Zeug und eins wissen wir jetzt: Heute gibt es KEIN ALKOHOL!!!

Das sinnvollste heute (waehrend unseres recht kurzen Tages) war der Erwerb einer Thailaendischen Sim-Karte. Meine aktuelle Nummer ist also derzeit: +66 (0) 838124965

Morgen gehts erstmal ordentlich Shoppen und dann wird die Weiterfahrt auf irgendeine ruhige Insel gebucht. Weg aus dem Grossstadttreiben.

Fazit des ersten Tages: Wenn man nicht durchgehend angequatscht wird, sind Thais ein echt freundliches Voelkchen. Taxifahrer sind Verbrecher und der Strassenverkehr ist unglaublich. Ampeln gibt es, aber die interessieren nicht und ich bin ein wenig erleichtert, dass uns noch keiner angefahren hat.Eine Coladose kostet 20 Cent und wird vermutlich heute unser Haupternaehrungsmittel. Und wir hassen Kater! Und Mitja hat schon 4 Mueckenstiche – 4:0 fuer Mitja πŸ˜›

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