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Tikal – kein Weltungergang in 2012 – also schau ich mal vorbei!

Da bin ich wieder!!!

Und ja, ihr seht richtig… in der Tat update ich den Blog schon wieder! Ihr merkt… es gibt leider zu viel zu berichten und ich will euch endlich mal wieder up-to-date halten. Und es erwarten euch bärenstarke Bilder von den Tempelanlagen in Tikal, seit 1955 Weltkulturerbe der UNESCO. Tikal umfasst eine atemberaubende Regenwaldkulisse.

Tikal von Tempel IV aus in Richtung Regenwald/Mexiko

Beginnen werde ich allerdings mit Beliz und wie man als Reisender aus dieser verrückten Stadt am Wasser, genannt Beliz City rauskommt! Wie ich schon berichtet habe besucht man in Beliz am besten die Inseln, macht man dies nicht kann man sich an der Wassertaxistation, dort wo die Fähren von den Inseln ankommen einen Bus nach Flores besorgen.

Wassertaxi-Stand/Busabfahrtsort in Beliz-City

 Die Busfahrt kostet 22 Euro (25USD) und dauert circa 3 Stunden bis zur Grenze. Bucht man das ganze von Flroes/Guatemala aus bekommt man die selben Busse ohne Unterschied für 13 Euro. An der Grenze von Beliz bezahlt man eine Ausreisegebühr von 18,75 USD. Dahingegen sind die 0,1 oder 2 Euro die willkürlich an der Grenze von Guatemala genommen werden und direkt bei den Beamten in der eigenen Tasche teilweise sichtbar wieder versteckt werden kaum schadbar für die eigene Geldbörse. In meinem Fall haben die Beamten sich um 20 Quetzales (2 Euro) bereichert. Von der Grenze habe ich mir ehrlich gesagt mehr Wachpersonal versprochen da es angeblich noch teilweise Ausschreitungen und Konflikte an dem einzigen Grenzübergang zwischen Beliz/Guatemla gibt, da Guatemala Land von Beliz beansprucht. Ich war daher positiv überrascht als ich kaum Soldaten und noch nichteinmal ein Maschinengewher am Grenzübergang gesehen habe.

der Grenzübergang zu Guatemala (im Hintergrund Guatemala)

Unser Reisebus und im Hintergrund der Grenzübergang von Beliz

Im Anschluss ging es in 90 Minuten weiter nach Flores, wo ich meine Unterkunft gebucht hatte. Flores ist ein richtiger Touristenort, welchen ich zuvor noch nicht in Guatemala entdeckt habe. Hier sind unmengen von Touristen was allerdings sicherlich auf die berühmten Tempelanlagen der Mayas in Tikal zurückzuführen ist. Flores liegt direkt an einem See, ist am Eingang von Armeesoldaten bewacht und liegt 1 1/2 Stunden Busfahrt entfernt von Tikal. Laut den Mayas oder jeglichen Übersetzung verschiedener Fachzeitungen sollte ich leider nicht mehr in die Situation kommen Tikal zu besichtigen, da die Mayas für den 21. Dez, ja den Weltuntergang vorhergesagt hatten. Aber… völlig überraschend kam ich dann doch noch zu dem Erlebnis!

Im Hintergrund umgeben von dem See liegt Flores

Ich persönlich kenne Tempelanlagen ja nur aus Siem Reap in Kambodscha. Und diese waren unglaublich riesig und in Unmengen vorhanden. Wer Siem Reap und den beeindruckenden Tempel Angkor Wat besucht hat wird von Tikal und den Bauten der Maya vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Tikal ist leider nicht in einer solchen großen vielfalt bebaut worden, hat allerdings durchaus interessante Tempel und zeigt ein wenig wie die Mayas damals bis circa 879 n. Chr. gelebt haben. Was wirklich gut an Tikal ist… Tikal ist teilweise menschenleer – seht selbst wie ich auf einer der Pyramiden fotografiert werden konnte.

Pyramide in Tikal und ich oben – auf der Suche nach Opfergaben

In Flores werden verschiedene Touren zur Besichtigung von Tikal angeboten. Man kann die 1 1/2 Stunden ab Flores morgens um 3, 4:30, 6 oder 13.00 Uhr antreten. Betritt man Tikal allerdings vor 6 Uhr morgens (bucht man also die 3 Uhr Tour) erhöht sich der Eintrittspreis (der zzgl. der Fahrt am Eingangstor zu bezahlen ist) für Touristen von 15 Euro auf 25 Euro. Guatemalteken bezahlen nur 2 Euro Eintritt. Man kann Tikal alleine für 7 Euro (Hin- und Rückfahrt) erkundschaften oder sich das Ganze für 12,50 Euro mit Guide ansehen. Uns wurde geraten Tikal mit dem Bus um 13:00 zu besuchen und im Anschluss den Sonnenuntergang zu betrachten. Da die meisten Touristen zum Sonnenaufgang und am morgen Tikal besuchen sind am nachmittag/abend häufig nicht so viele Menschen anzutreffen. Und das hat sich im Nachhinein als art “Geheimtipp” herausgestellt und wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt waren in der Tat nicht so viele Menschen an den bekannten Tempeln und Pyramiden anzutreffen.

Die Zentrale Akropolis, leider ist meine neue Kamera nicht gut…

mich trennen hier nur steile Abhänge und der Regenwald 🙂

noch ein letztes Mal ich…

Beeindruckende Anlage – Zentrale Akropolis

Nasenbären lieben es quasi hier

Geiler Blick über den Regenwald mit Tempeln

Tja, und so gingen beeindruckende 4 Stunden sehr schnell vorbei. Ich war ständig damit beschäftigt Fotos zu schiessen, konnte jedoch keinen der interessanten Spinnenaffen mit meiner (Schrott)-Kamera festhalten.

Der Sonnenuntergang von Tempel IV in Tikal

Am nächsten Tag habe ich mich dann entschlossen das neue Jahr mit einer Gruppe witziger Guatemalteken aus der Ciudad in San Pedro La Laguna zu feiern. Diese habe ich in Semuc Champey kennengelernt und da wir zwei äußerst witzige Tage zusammen verbrachten geht es morgen früh mit privatem Abholservice auf von Antigua zum Lago Atitlan. Die Fahrt von Flores nach Antigua allerdings musste ich in 2 Etappen einteilen. Busfahrten werden in den Städten in der Regel immer total überteuert an Touristen angeboten, daher wage ich mich in Städten die einem freundlich gesinnt sind (Guatemala City gehört hier sicherlich nicht zu) ganz gerne selbst zur Busstation und versuche mit meinem erlernten Spanisch die Fahrten günstiger zu bekommen. Gesagt getan und anstatt 10 Euro bekam ich die erste Fahrt bis zum Rio Dulce für 6,50 Euro. Zudem hatte ich einen enorm interessanten Sitznachbarn. Den Namen kenne ich leider nicht (während der 4 stündigen Fahrt hätten wir diesen allerdings durchaus mal austauschen können fällt mir gerade so ein), allerdings wohnt er in Guatemala Stadt, hat 9 Tanten oder Onkel, 3 Söhne und mehr als 20 Nichten oder Neffen. Wir haben uns über Gott und die Welt unterhalten bzw letztendlich hat er geredet und geredet und geredet und geredet… ich hab glaube ich nur die Hälfte verstanden aber immer kräftig genickt ;-). Es war auf jedenfall ganz witzig und die Zeit verging recht schnell! Den Besuch von Guatemala Stadt kann er allerdings selbst nicht befürworten, da die Kriminalität dort leider in der Tat recht hoch ist. Er wurde jedoch noch nie in einem Bus in Guatemala überfallen und reist recht viel, weil er in den verschiedenen Orten in ganz Guatemala arbeitet. Aus meinen Erfahrungen kann auch ich bislang nur gutes über Guatemala berichten und gehe bald mal ein bisschen mehr auf Land, Leute und andere Städte in Guatemala ein. 

 

Aber ersteinmal wird übermorgen in das neue Jahr gefeiert. Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch und melde mich dann bald wieder mit neuen Fotos und Berichten.

 

Lasst es ordentlich krachen!!!!!!

 

-T

 

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