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Schon 5 Tage in Kolumbien – Cartagena die alte Kolonialstadt

So, ich hoffe ihr seid bereit für meine ersten News aus Kolumbien!

Denn die Zeit verflog in den ersten Tagen wie im Fluge und derzeit befinde ich mich recht weit weg von jeglichem Zeitgefühl. Mein erster Tag in Cartagestna hatte doch einige Überraschungen zu bieten, denn in Cartagena bin ich natürlich passend und völlig unerwartet genau zum heimischen Filmfestival eingetroffen und eine Unterkunft zu finden war garnicht so einfach wie gedacht und somit musste für die erste Nacht eine Notfallacommadation herhalten – bevor ich einen Tag später in ein schöneres Hostel im alten Viertel in der Nähe des Forts einchecken konnte.

Cartagena ist ähnlich wie Antigua in Guatemala so eine Stadt wo man vermutlich eine recht romantische Hochzeitsreise abahalten kann (keine Angst, davon bin ich derweil immernoch meilenweit entfernt!). Cartagena besticht durch enorm schöne alte koloniale Gebäude, einen großen Hafen, einen langgezogenen Stadtstrand, unzählige sehr gut erhaltene Kirchen und zahlreiche alte Mauern die einen hervorragenden Blick über das Karribische Meer gewährleisten. Nebenbei ist die Stadt unheimlich sauber und bietet ein wirklich tolles Flaire! Der kleine negative Höhepunkt ist leider das es wohl mit die teuerste Stadt in Kolumbien ist. Kaum zu erkennen ist allerdings auch das die Stadt fast  1 Million Einwohner hat – befindet man sich in dieser idyllichen Stadt bekommt man davon eigentlich garnichts mit.

Fahradfahren yay!

viele alte Gebäude

Glücklicherweise konnte ich auch in dieser Stadt direkt hervorragende Gesellschaft von Malka und Halina geniessen, mit welchen ich mein Dormitory teilte. Beide sind gebürtige Kolumbianerinnen aus Cali (liegt sehr südlich in Kolumbien). Halina kam am selben Tag wie ich in Cartagena an um ihre Schwesterfür eine Woche zu besuchen. Und da Malka schon seit circa 3 Monate hier in einem Restaurant arbeitete und Vormittags und  Abends durchgehend die Kundschaft begrüßen muss, vertrieben Halina und ich uns immer mit Besichtigungen die Zeit und Malka hat uns dann während ihrer Mittagspause von 15.30 – 18.30 weiter mit Touristischen Nachmittagsausflügen verwöhnt und aufgrund des Filmfestivals gab es auch durchgehend aktulle und alte Filme welche auf einigen Freilichtbühnen zur Schau gestellt wurden. So konnte ich hervorragend an meinem Spanisch arbeiten und die anderen beiden an ihrem Englisch :). Zudem konnten wir in den ersten beiden Tagen auch hervorragende Fotos mache – einen kleinen Nachteil hatte das ganze aber jetzt doch, denn am 2. Tag während eines Fahradausfluges ist meine Kamera bei der Rückgabe einer der mehrminütigen Fotoshootings unglücklicher Weise auf dem Boden aufgeschlagen und wie das Schicksal es wollte nichtmehr zum Leben erweckt!  🙁

Malka und Halina

Ich nochmal

Tja… derzeit seht ihr die letzten Bilder aus dem kurzen Leben meiner 2. Kamera welche ich erst vor 3 Monaten in Guatemala eworben habe. Wie es jetzt ohne Kamera weitergehen soll… damit bin ich mir noch nicht so sicher! Aber da ich vermutlich nur noch einen ein- bis zwei-monatigen Aufenthalt hier haben werde muss ich wohl irgendwie versuchen Bilder von anderen Reisenden zu ergattern, da ich dem erwerb einer dritten Kamera nicht unbedingt sehr positiv entgegen Blicke. Ich denke die Kameras haben sich ein wenig gegen mich verschworen!

Malka, Halina und ich

Das letzte Bild bevor die Kamera kaputt ging – welch ein trauriger Moment…

Heute habe ich mich also ohne Kamera aufgemacht und zwar in den Norden. Hier bin ich nach 4-stündiger Fahrt in Taganga angekommen, welcher ein kleiner Ort hinter Santa Marta ist. Von hier werde ich mich morgen in den nahegelegenen National Park Tayrona aufmachen, welcher durch seine atemberaubenden Strände herausstechen soll. Tja… ich hoffe ich habe bald die Möglichkeit euch mehr Bilder von diesen Strände zu zeigen!

Ich hoffe bei euch lässt sich der Frühling so langsam ein wenig blicken und schicke euch gerne ein paar Sonnenstrahlen

Tobi

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