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Goodbye Vietnam und Halong Bay – Eines der neuen 7 Weltwunder der Natur

So,

nachdem ich mir mit meinem letzten Blogeintrag dann doch wieder etwas Zeit genommen habe folgt sogleich ein Neuer. Dies wird auch sogleich mein Abschlussbericht über den Norden Vietnams und Halong Bay. Starten werde ich also mit einem meiner hundert Bilder welche einige der 2000 Inseln in Halong Bay umfassen.

Kleines Panoramabild von Halong Bay

Seit der letzten Wahl vom 11. November 2011 gehört Halong Bay zu den “New 7 Wonders of the Nature”. Ich war mir zu Beginn noch unsicher ob ich mir Halong Bay überhaupt anschauen wollte, da ich schon gehört habe das es bei schlechtem Wetter leider nicht ganz so beeindruckend ist und man nicht so viel zu sehen bekommt. Nach einem kurzen Chat konnte mich die Rezeptionistin meines Hostels allerdings doch überreden eine Tour zu buchen, da sie gutes Wetter für den nächsten Tag angekündigt hat. Halong Bay liegt circa 200 km östlich von Hanoi und gesagt getan… ich buchte eine 2-Nächte/3-Tagestour welche die erste Nacht auf einem Boot umrungen von allen Inseln und die zweite Nacht auf einem Strandresort in Monkey Island (einer der 1969 Inseln) beeinhaltete.

nice Background von Halong Bay

Da die Rezeptionistin einen recht vertrauensvollen Eindruck machte und ich seit gut 7 Tagen keine Sonne mehr gesehen habe ließ ich mich also auf das Abenteuer ein. Neben mir waren noch 7 andere Reisende in meiner Gruppe und wir hatten das ganze kleine Luxus-Schiffchen mit hervorragendem Essen und tollen Zimmern für uns.

Unser Dampfer für die erste Nacht

Und siehe da… wir hatten unglaublich Glück, denn nachdem wir die ersten Sonnenstrahlen entdecken konnten  sah Halong Bay schon richtig beeindruckend aus. 

Halong Bay

 

Unsere Tagestour startete mit einem tollen Essen in der Mitte der Inseln, einer Höhlenbesichtigung und einer Kajakfahrt vorbei an den riesigen Felswänden…

Und zum grönenden Tagesabschluss wurde dann der Anker geworfen und unser Guide konnte uns schon sagen, dass wir seit mindestens 2 Wochen wohl die ersten sind die wieder einen Sonnenuntergang sehen können. Es war keinerlei Wolke zu sehen und das Mitten im Winter von Nord-Ost-Vietnam, was echt sehr selten ist. Wir waren also richtig glücklich. Bester Reisezeitraum ist übrigens August-Oktober.

Sonnenuntergang in Halong Bay

… Leider war der erste Tag auch der Tag mit dem besten Wetter und unsere anderen beiden Tage konnten nichtmehr an unseren ersten Tag anknüpfen. Dennoch waren auch die letzten beiden Tage enorm witzig, wobei wir noch eine Trekkingtour unternahmen und anschließend Fussball und Beachvolleyball spielten bevor wir die Bungalows am bewölkten Sandstrand in Angriff nahmen.

Ausblick vom höchsten Punkt der Trekkingtour im Cat Ba National Park 

Erwähnenswert ist noch, dass wir jede Nacht zum Karaoki-Singen gezwungen wurden… gut… ich gebs ja zu… wer mich kennt der weiß das ich das nach einigen Getränken auch freiwillig mitmache :D. Naja, so endeten dann 3 wirklich tolle Tage in Halong Bay welche ich jedem ans Herz legen kann. Jeder der meinen Blog ein wenig neidisch liest sollte sich wirklich über dieses Zitat bewusst sein welches ich heute mehr oder weniger zufällig aufgeschnappt habe: “Traveling is easy! It’s making the descision to go that’s the hard part.” 

Und dieses Zitat ist sowas von zutreffend! Ich hoffe das ich mit meinen Erlebnissen den ein oder anderen zeigen kann wie einfach es ist alleine von Ort zu Ort zu reisen. Überall trifft man unzählige fast ausnahmslos nette Menschen und es ist ein klasse Erlebnis und vieles sieht man danach aus einem anderen Blickwinkel. Das schwere ist halt sich dieses Flugticket zu besorgen… nur Mut :).

 

Nun zu meinen letzten Tagen in Hanoi:

Recht unschlüssig wie es weitergehen sollte habe ich mich in einem Backpackers in Hanoi einquartiert. Da alles hier echt super lief und ich mich sehr wohl fühle werde ich es auch direkt einmal beim Namen nennen. Central Backpackers Hostel, 16 Ly Quoc Su Str, diret im Zentrum Hanois und ein toller Anlaufpunkt um viele andere Traveller kennenzulernen und viel feiern zu gehen. Die Zimmer sind recht einfach aber es hat ne tolle Atmosphäre. Und wer es besucht kann dann direkt mal schauen ob mein Stuhl noch da steht :D.

Thx Simon… yessssssssssss

Tja, und aus meinen wenigen Tagen wurden dann schnell 6 Nächte, welche ich hier verbracht habe. Das schöne ist, wenn es einem gefällt, bleibt man einfach mal ein paar Tage länger an einem Ort. Abschließend hatte ich auch diesmal wieder das Treffen mit meinen alten Bekannten Nhien und Nam. Welches heute Vormittag auf dem Plan stand. Auf ging es zum Kaffee testen ins Minh Tien Cafe. 

Tobi mit Nam und Kaffeefruchtpflanze

Tobi, Nhien und Kaffeefruchtpflanze

Meinen Kaffeesachverstand und mein Wissen über die verschiedenen Kaffeebohnen konnten die beiden auf jedenfall verbessern. Das gemeinste was ich noch zu sagen habe ist allerdings, dass ich machen kann was ich will… ich darf die beiden nie einladen!!! Immer werde ich eingeladen. Das ganze ist schon ein wenig frustrierend. Zudem bekomme ich auch noch echt gute Storys und hilfreiches Wissen beigebracht. Heute hat mir Nam erzählt wie es ist Bücher bei Amazon zu bestellen und nach Vietnam senden zu lassen. Dabei stellt die Korruption der Regierung und der teils zu arge Kommunismus ein großes Problem dar. Denn auch Nam bestellt gerne Bücher bei Amazon. Das Problem ist, dass in der Regel nicht alle Bücher bei ihm in Vietnam ankommen. Zwar erreichen die Bücher Vietnam… aber die Kontrolle der Regierung ist teilweise so genau oder unzurechenbar, dass Bücher mit fraglichem Inhalt nicht zu ihm durchgestellt werden. Sie gehen also auf dem Postweg verloren… Von seinen letzten zwei Büchern kam nur eines an… obwohl beide Bücher laut Lieferschein zusammen verschickt wurden…

Zum Abschluss habe ich noch zwei Pakete des besten Kaffees von Da Lat und einen original in Hanoi/Vietnam Handgefertigte Kaffeeaufsatz bekommen welchen ich mit besten Grüßen von Nhien und Nam bei meinen Eltern abliefern muss!

Ein recht älteres Modell zum Kaffeepulver herstellen

Tja, heute Abend wollten die beiden mich eigentlich zum Kobraessen einladen… dabei wird die Kobra dann direkt am Tisch getötet… leider musste ich aus ethischen Gründen ablehnen, wobei ich auch nicht weiß ob die beiden Kobra wirklich gerne essen :). Zum Froschschenkel essen konnte ich allerdings dann nicht nein sagen. Frosch habe ich noch nie gegessen und ich bin mal gespannt wie Frosch schmeckt! Und Frosch hört sich besser als Kobra an ;-).

 

So, abschließend noch ein paar Worte zu Vietnam:

Tolles Land und unglaublich groß. In 3 Wochen bin ich von 30 Grad im Süden zu 10 Grad in den Norden gereist. Die Norden ist hervorragend. Ich persönlich finde die Menschen hier freundlicher als im Süden, wobei ich auch in Mittelvietnam/Da Nang nette Menschen kennengelernt habe. Leider sind viele Viatnemesen mehr auf Profit aus, was meines Erachtens in Thailand und Malaysia (ich empfinde es noch als Number 1) nicht so stark ausgeprägt ist. Landschaftlich hat Vietnam allerdings sehr sehr viel zu bieten. Ich persönlich empfehle es auf dem Motorrad herumzufahren, da man so wirklich einen besseren Eindruck gewinnt und Menschen viel freundlicher sind als in den Großstädten/Tourismuszentren. Der Nachtzug von Hanoi nach Saigon ist wärmstens zu empfehlen und man kann zwischendurch zahlreiche Stops einlegen. Daher lieber in Etappen buchen anstatt 2 Tage im Zug zu sitzen. Der Zug ist allerdings häufig früh ausgebucht. Gerade an den Feiertagen wie Chinese New Year und unser Neujahr und auch die Tage danach muss man schon bestenfalls eine Woche früher buchen, da ganz Vietnam auf Familienbesuchreise durch das ganze Land ist. Hard- sowie Softsleeper werden in den Zügen angeboten und sind als Schlafmöglichkeiten sehr angenehm und zu empfehlen.

Karnevalskostüm dieses Jahr: “Affe”

Jetzt kann ich wirklich jedem ein schönes Karneval wünschen und nen klasse Rosenmontagsumzug. Mein Flieger nach Bangkok geht morgen. Demnach geht es von 10 Grad wieder zurück zu 33 Grad und dann geht es weiter auf Ko Samui und Ko Phangan um nocheinmal 2 Wochen Strandurlaub zu genießen. Und dann… werden meine Myanmar und Transibirische Eisenbahnpläne nocheinmal überdacht und vermutlich nach hinten verschoben. Denn evtl bin ich ab Mitte März schon zu Hause… 🙂

 
 

Tobi

 

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